Patchwork-Krabbeldecke

Heute gibt es mal wieder einen Beitrag ganz ohne Papier. Es war schon jahrelang ein Ziel von mir eine Patchworkdecke zu nähen.  Nachdem ich dann die Krabbeldecke einer Freundin immer wieder bewundert habe musste ich auch endlich eine in Angriff nehmen. Kurz bevor ich im Dezember mit der Decke anfangen wollte ging dann meine gute alte Pfaff kaputt. Das ist doof wenn man gerade so in Tatendrang ist, aber immerhin hat sie nun auch schon 40 Jahre auf dem Buckel. Mitte Januar kam sie dann von der Reparatur zurück und ich konnte endlich mit meinem Quiltprojekt starten – und es vor allem auch erfolgreich beenden. So eine Decke bzw. ein Quilt ist wirklich zeitaufwendig und erfordert sehr viele Arbeitsschritte. Aber am Ende wird man mit einem ganz individuellen und besonders schönen Stück belohnt, dem man ansieht wie viel Arbeit und Liebe man hinein gesteckt hat. Lina gefällt die Decke auch sehr gut wie man sehen kann.

Boshi

Ich muß ja zugeben, dass ich mich schon etwas gewundert habe in der letzten Zeit. Fast jeder häkelt Boshis. Man liest und hört sogar von vielen Männern die jetzt freiwillig und gerne die Häkelnadel zücken und diese bunten Mützen häkeln und sogar ihre ganze Familie mit Mützen versorgen.  Überall findet man Boshi-Häkelsets oder Bücher – ein richtiger Boshi-Hype. Ich glaube ich hätte mich einfach weiter gewundert, mir aber nie so ein Häkelset gekauft. Da bin ich doch eher altmodisch. Ich habe selber Häkelnadeln und Wolle und suche mir meine Projekte je nach Lust und Laune aus. Mützen habe ich auch mehr als genug.

Aber dann bekam unsere Tochter ein „my Boshi Baby“-Set zu Weihnachten. Die Geschäftsidee, die von zwei Skilehrern in Japan ins Leben gerufen wurde, die dort aus Langeweile angefangen hatten Mützen zu häkeln. Schon verrückt, aber auch total cool!

Was ist also in so einem Set drin fragt ihr euch bestimmt… Bei uns waren es eine Häkelnadel, zwei Wollknäuel in Rosa und Weiss, ein Häkelguide mit den Grundmaschen und dem Anfang einer Boshi und einer Anleitung für zweierlei Arten von Baby-Boshis. An den Weihnachtsfeiertagen habe ich sie also gehäkelt – es war sehr einfach und Lina passt ihre Boshi sogar. Ich denke ich werde sie auch  noch in einer Nummer größer häkeln weil ich sie so süß finde und sicherlich auch noch öfters Häkelanleitungen von „my Boshi“ verwenden. Ich habe inzwischen sogar ein Buch mit Häkeltieren davon entdeckt.

Aber jetzt genug erzählt. Das ist also unser Boshi-Model mit ihrer fertigen Boshi.

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